105
mich, er forderte Dankbarkeit. Ihm lag daran, durch meine Gegenwart den Spiel⸗ tiſch zu verſchoͤnern, an dem er ſein Gluͤck herſtellen wollte, aber das ſeltſamſte Mißge⸗ ſchick zerſtoͤrte dieſe Plaͤne, und mehr als Du jetzt glauben wuͤrdeſt, hab' ich gethan, um Dir den Gatten und dieſem Kinde den Vater zu erhalten.
Wir ſind reiſefertig! verſicherte der ein⸗ tretende Hauptmann. Er ſah blaß und ſelt⸗ ſam aus.
Auf Schonung verſtehſt Du Dich! ſprach die Blamont, dem Bruder ſtuͤr⸗ miſch entgegenſchreitend. Ich nahm den kleinen Schlaͤfer in meinen Arm, und folg⸗ te ihm— wir eilten, wie von Geiſtern getrie⸗ ben, durch die Schaar der Bedienten hinab. Ein Wagen hielt vor der Thuͤr. Er hob mich hinein. Theodor wachte weinend auf, wußte nicht, wie ihm geſchah, veklangte


