Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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theuer haſt Du mich bezahlt, und verge⸗ bens doch. Das thut mir weh. O, ſchon jetzt beneid' ich Dich, herzlich wie Du mich haſſeſt. Aber lebe meine Jugend, werde, was ich werden mußte, tritt mit dieſem Empfehlungbrief in die tugendloſe Welt, mit dieſer fruͤhen, heißen ‚Gefallſucht, mit dieſem offenen Ohre, dieſem unſteten Her⸗ zen unter das laſtervolle Geſchlecht, und Du wirſt genau auf demſelben Punkte ſtehen, wo ich mich finde.

Nun aber, ſprach ich, und trat ihr naͤ⸗ her: nun giebſt Du ihn doch auf? Sei⸗ ne Bluͤthe welkte unter Deinen Kuͤſſen, kaum erkenne ich ihn noch— Seine Erſpar⸗ niſſe ſchmolzen unter Deiner Hand, als Bettler kehrt er zu mir zuruͤck. Jede beſſere Wallung ſeines wandelbaren Herzens vertilg⸗ te Deine buhleriſche Gluth. Was koͤnnte er Dir noch ſeyn? Nicht wahr, nun wirfſt