Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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es, fuhr ſie fort: ſo iſt das Deine Schuld. Warum glaubteſt Du meinem fruͤhern Ge⸗ ſtaͤndniſſe nicht? Ich komme, Dir zu wie⸗ derholen, daß ich damals die reine Wahr⸗ heit ſprach, daß Du vergebens Dein Erb⸗ theil, Deine Tugenden, Deine Zaͤrtlichkeit verſchwendeteſt, einen Mann zu gewinnen, der das gute Weib nur ehren, und nur das Holde lieben kann. Aber Du wollteſt ge⸗ taͤuſcht ſeyn, Du Leichtglaͤubige! und ſo ge⸗ ſchah Dir denn nach Deinem Willen. Jetzt haſt Du ihn wieder; aber was haſt Du an ihm, als den entlarvten, beſchamten, ent⸗ wuͤrdigten Heuchler? Darum folge mir, Agnes! Trenne Dich! Rette, was Dein iſt. Noch nie hat ein guter Engel den ge⸗ fallenen bekehrt, nur Gleiches haͤlt das Gleiche, Frevel nur den Frevel in Schranken. Liebſt Du Ihn? fragte ich. S. Laͤngſt nicht mehr!