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„So lange ich Sie kannte, noͤthigten Sie mir Verehrung ab. Die Gluth der er⸗ ſten Liebe warf mich in den Arm meiner juͤngſt verſchiedenen Gattinn. Sie war jung, vermoͤgend, ſchoͤn! Aber ihre Jugend machte mich alt, ihr Vermoͤgen arm, ihre Schoͤnheit ungluͤcklich. Weiſer durch Erfah⸗ rung, ſtrebe ich fortan nach dauerndern Guͤ⸗ tern, nach begluͤckenderen Vorzugen. Mit Ihrer Hand wuͤrde ich dieſe empfangen⸗ Und wenn nun dieſe Hand die reiche Erb⸗ ſchaft ausgetheilt und manchen Glöͤcklichen gemacht hat, dann mache ſie einen noch zum Gluͤcklichern, dann biete ſie das reinſte und trefflichſte aller Herzen, Ihrem ewigen Verehrer
Theodor Huber.“
O, das iſt viel! rief ich, im Innerſten bewegt und reichte der lauſchenden Mutter den Brief. Sie weinte mit. Wenigſtens,


