Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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fuͤnf und zwanzig auf und eine Thraͤne die jetzt auf meine Haͤnde fiel, riß⸗mich zum Mitleid mit mir ſelbſt hin. O, weine nicht, ſprach die Troͤſterinn in meiner Bruſt. Ihr ward die Schoͤnheit, dir die Guͤte. Sie gehoͤrt der Erde, du gehoͤrſt dem Himmel an.

Gieb Achtung! lispelte die Mutter: heute koͤmmt Julchen als Braut zuruͤck. Engelſchoͤn war ſie, der Hofrath muß bezau⸗ bert ſeyn. Ich trocknete ſchweigend meine Thraͤnen. Gute Agnes, fuhr ſie mit Waͤr⸗ me fort, und faßte theilnehmend meine Hand: unſer Herr Gott wird Dich auch noch verſorgen. Gewiß, meine Mutter, fiel ich erſchuͤttert ein, und druͤckte ihre Hand an die Lippen. Iſt nur erſt Julchen ſeine Frau, entgegnete ſie: ſo verſchafft Dir des Hofraths Einfluß fruͤh oder ſpaͤt einen Mann.

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