Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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Bald nach des Maͤdchens Abgange kam der Arzt. Er fand die Kranke gutes Muths und aͤrntete Beifall und Segen fuͤr die Einfuͤhrung der liebenswerthen, verſtaͤn⸗ digen Pflegerin. Auguſte erwaͤhnte mit Be⸗ dauern, daß Emma an einem Augen⸗Ue⸗ bel zu leiden ſcheine, aͤußerte Bedenken, ob ſie derſelben, in dieſem Falle, die fernere Wartung anmuthen duͤrfe und fragte, ob er mit jenem bekannt ſey

Mit dem Uebel ſowohl, verſetzte der Arzt, als mit der traurigen Veranlaſſung. Die Arme leidet nur zuweilen noch an den Nach⸗ wehen, denn dieß verbundne Auge iſt zerſtoͤrt und ein Denkzeichen ihres Ungluͤcks, ihrer Entſagungkraft, ihres Edelmuths. Emma hatte eben die Mutter verloren, als ihr Haus⸗ genoſſe, ein geſchickter, bemittelter Augen⸗ arzt, um das verwaiſ'te Maͤdchen warb. Sein Ruf war unbeſcholten, des jungen