Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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er ſie genommen und deren Daſeyn und Wandel, Coͤleſtine, dem Freier, wie dem Gatten, aus falſcher Scham, verheimlicht hatte. Sie oͤffnete jetzt, vor Richards Au⸗ gen, das erwaͤhnte, geheime Fach des Schreibtiſches, um ihr Geſtaͤndniß durch Ade⸗ lens Briefe zu belegen, in welchen dieſe, von Elend und Siechthum gepeinigt, das Schwe⸗ ſterherz in Anſpruch nahm durch Zu⸗ ſchriften der Mutter, die jene verwarfen und Coͤleſtinen ſegneten. Sie machte es dem Vermittler nun zur Pflicht, die Briefe ihrem Gatten einzuhaͤndigen und Richard eilte jetzt, bedruͤckt und erquickt, nach Guido's Zimmer und zog ihn aus der Marterkammer.

So hatte denn der Sturm verderblicher Uebereilung hatten gleichartige Familien⸗ zuͤge, ein leichtes, beiden Schweſtern zu Theil gewordenes Maal und Tina's Entſetzen uͤber des Gatten ploͤtliche Entartung, ein

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