Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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zur Gerechtigkeit dieſe zur Wuͤrde, die Wuͤrde zur Milde und,droben uͤber'm Sternenzelt, richtet Gott, wie wir gerichtet!

Richard trat jetzt in Coͤleſtinens Zim⸗ mer und fand die Rathloſe betend, auf den Knieen. Sie ſchritt ihm, haſtig aufgerafft, entgegen, das Wart erſtarb auf ſeiner Lippe. Er hatte ſie in Blumenberg nur ſitzend und im Hute geſehen; die abweichende Form, die hoͤhere Geſtalt drang ihm jetzt trot der ſprechenden Aehnlichkeit des Geſichtes mit Adelens Zuͤgen, die niederſchlagende Vermu⸗ thung eines Irrthums auf. Und dennoch ſchuldig! rief er, Odem ſchoͤpfend; denn dieſer Glaube ward jetzt ſein Troſt und der Stab, der ihn aufrecht hielt.

Schuldig? ſiel Tina ſtolz und empört