Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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Wahrhaftig? Ei! So taͤuſchte mich die Aehnlichkeit! entſchuldigte jener und ergluͤhe⸗ te in dem Maß, als der Gatte verblich irren iſt menſchlich! vergeben Sie!

Guido ſchoͤpfte Odem, er zwang ſich, zu laͤcheln und ſprach ich vergebe Ihnen, ſobald Sie ſich uͤberzeugt haben werden und das muß ohne Zoͤgerung geſchehen.

Nur jetzt nicht, Beßter! wisperte Ri⸗ chard, die Stirn trocknend und entwand ſich dem Draͤnger, der ihn fortzog: mein Irr⸗ thum hat mich mit Schamroth bedeckt; es wuͤrde Ihnen weh thun, mich dieſem Da⸗ menkreiſe gegenuͤber, in ſchuͤlerhafter Verle⸗ genheit zu ſehn. Selbſt Ihre Gegenwart bedruͤckt mich jetzt. Erholen Sie ſich dort, am Quell des Schoͤnen, ich kehre nach der Stadt zuruͤck.

Immer verdaͤchtiger erſchien dem Gatten Nichards entſchloſſene Weigerung, der ſich,

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