Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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einer Freundin, die eben erſt gegangen ſey. Und dennoch, fuhr er fort: hat mir die ge⸗ niale, kunſtfertige Tina ein Suͤppchen ge⸗ kocht, das ich ſo wuͤrzig, kraͤftig, von ſol⸗ chem haut gout ſtrotzend, ſelbſt bei dem Miniſter nie gegeſſen habe, der doch ein fei⸗ ner Schmecker iſt.

Die Frau Mutter horchte mit Erſtaunen auf, denn zu dieſer Leiſtung mußte dem Toͤch⸗ terchen Licht und Rath von Oben gekommen ſeyn; ſie ſagte dann freundſelig Das hoͤr ich gern und bitte um eine ſtarke Porzion. Der Napf iſt faſt noch voll, ich ſah ihn draußen.

Jetzt fiel der armen Hausfrau das Herz nun vollends vor die Fuͤße, ſie warf dem Gat⸗ ten, welcher, in der edelſten Abſicht, Uebel aͤrger gemacht hatte, den erſten unholden Blick zu und ſchwankte hinaus, um die