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durch Gewalt; jenes Machtverhäaltniß mußte alſo auch fuͤrs kuͤnftige fortdauern, oder der Friede verlor ſeine Kra t. Mit
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war vorbei. So genau der Friede die Rechtsgränzen beider Theile beſtimmt zu haben ſchien, ſo ungleichen Auslegungen blieb er nichtsdeſtoweniger unterworfen. Mitten in ihrem hitzigſten Kampfe hatte er den ſtreitenden Parteien Stillſtand auferlegt, er hatte den Feuerbrand zugedeckt, nicht gelöſcht, L A und unbefriedigte Anſprüche blieben auf beiden Seiten zurück. Die Katholiſchen glaubten zu viel verloren, die Evangeliſchen zu wenig errungen zu haben; beide halfen ſich damit, den Frieden, den ſie jetzt noch nicht zu verletzen wagten, nach ih⸗ ren Abſichten zu erklären. acee wir
Dasſelbe maͤchtige Motiv, welches ſo manche proteſtantiſche Füͤrſten ſo geneigt gemacht hatte, Luthers Lehre zu umfaſ⸗ ſen, die Beſitznehmung von den geiſtlichen Stiftern, war nach geſchloſſenem Frieden nicht weniger wirkſam als vorher, und was von mittelbaren Stiftern noch nicht in ihren Haͤnden war, mußte bald in dieſelben wandern. Ganz Niederdeutſchland war in kurzer Zeit weltlich gemacht; und wenn es mit Ober⸗ deutſchland anders war, ſo lag es an dem lebhafteſten Wi⸗


