Teil eines Werkes 
7. Band (1838)
Entstehung
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indem er ihnen entdeckt, daß St. Prieſt der Sohn des Groß⸗ meiſters iſt, und daß er ihn eben jetzt dem Tode geweiht hat. La Valette weigert ſich anfaͤnglich, von ſeinem erſten Entſchluß abzugehen, bis er von einer gänzlichen Sinnesaͤnderung der Ritter uberzeugt iſt. Endlich willigt er ein, daß die Vertheidiger von St. Elmo dieſen Poſten noch ferner behaupten duürfen, und ergibt ſich aus Pflicht in die Nothwendigkeit, ſich ſelbſt als Großmeiſter in dem jetzigen Zeitpunkte dem Orden zu erhalten. Alle dringen in ihn, ſich nicht von ſeinem Sohne zu trennen. Jeder iſt bereit, die Stelle des trefflichen Junglings zu ver⸗ treten. St. Prieſt widerſetzt ſich und bleibt unbeweglich. Die höchſte Begeiſterung ſpricht aus ihm. Auch La Valette will von keiner Ausnahme, von keiner perſönlichen Rückſicht etwas hören. St. Prieſt nimmt Abſchied vom Großmeiſter und von Crequi.

Der Chor allein, in der hoͤchſten Würde, begeiſtert durch lles, was den Menſchen erhebt, pflichtgefuhl, Rittergeiſt, Religion.

Nachrichten von St. Elmo. Das Fort wird geſtürmt. Crequi iſt nach St. Elmo entflohen, um mit dem Freunde zu ſterben. La Valette tritt auf, außerſt bekümmert, aber mit männlichem Ernſt. Er fuhlt tief, was er auſopfert.

St. Elmo iſt erobert. Ein Grieche, Laſkaris, aus einem Geſchlecht, das auf dem griechiſchen Kaiſerthron regiert hat, entflieht mit äußerſter Lebensgefahr aus dem türkiſchen Heer, wo er einen hohen Poſten bekleidete, zu den Maltheſern, deren Heroismus er bewundert, und an deren Religion ihn die erſten