Teil eines Werkes 
7. Band (1838)
Entstehung
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Aricia. Weiß man, durch welch Geſchick er umgekommen? Ismene. Man ſpricht Unglaubliches von ſeinem Tod. Das Meer, ſagt man, verſchlang den Ungetreuen, Da er aufs neue Weiberraub veruͤbt; Ja, ein Geruͤcht verbreitet ſich durchs Land, Er ſey hinabgeſtiegen zu den Todten Mit ſeinem Freund Pirithous, er habe Die ſchwarzen Ufer und den Styr geſehen, Und ſich den Schatten lebend dargeſtellt; Doch keine Wiederkehr ſey ihm geworden Vom traur'gen Strand, den man nur Einmal ſieht. Aricia. Iſt's glaublich, daß ein Menſch, ein Sterblicher, Ins tiefe Haus der Todten lebend dringe? Was fuͤr ein Zauber denn zog ihn hinab An dieſes allgefuͤrchtete Geſtade? Ismene. Theſeus iſt todt, Gebieterin! Du biſt's Allein, die daran zweifelt. Den Verluſt Beſeufzt Athen. Trözene hat bereits Den Hippolyt als Herrſcher ſchon erkannt. Phädra, voll Angſt fuͤr ihren Sohn, hält Rath Hier im Palaſt mit den beſtuͤrzten Freunden. Aricia. Und glaubſt du wohl, daß Hippolyt an mir Großmuth'ger werde handeln, als ſein Vater? Daß er die Knecktſchaft mir erleichtern werde, Von meinem Loes geruͤhrt?