Teil eines Werkes 
7. Band (1838)
Entstehung
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Den Namen gab. Was hoffſt du ferner noch? In welchen glucklicheren Himmelsſtrichen Gedenkſt du ſeine Spuren aufzufinden? Ja, wiſſen wir, ob uns der König nicht Vorſätzlich ſeinen Aufenthalt verbirgt, und, während daß wir fur ſein Leben zittern, Sich ſtill vergnuͤgt in neuen Liebesbanden? Hippolyt. Halt, Freund, und ſprich mit Ehrfurcht von dem König! Unwürd'ge Urſach' hält ihn nicht zurück; Entſagt hat er dem wilden Recht der Jugend; Phädra hat ſeinen flucht'gen Sinn gefeſſelt, und furchtet keine Nebenbuhl'rin mehr. Genug, ich ſuch' ihn, folge meiner Pflicht, Und fliehe dieſen Ort, der mich beängſtigt. Theramen. Wie, Herr, ſeit wann denn fuͤrchteſt du Gefahr In dieſem ſtillen Land, das deiner Kindheit So theuer war, wohin du dich ſo gern Gefluͤchtet aus dem rauſchenden Athen? Was kann dich hier bedrohen oder kränken? . Hi polyt. Freund, jene ſelgen Tage ſind dahin; Ein ganz verändert Anſehn hat jetzt Alles, Seitdem die Götter uns des Minos Tochter Und der Paſiphasé hieher geſandt. Theramen. Herr, ich verſteh', ich fͤhle, was dich drückt. Dein Kummer iſt es, Phädra hier zu ſehen Stiefmuͤtterlich geſinnt, ſah ſie dich kaum, Gleich übte ſie verderblich ihre Macht;