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Mir Alles, was mir theuer war, geraubt, und nun auch den Geliebten raubſt du mir.„
So nimm auch noch die Letzte meines Stammes,
Mich ſelbſt zum Raube hin— Ich will nicht leben!
(Sie hebt den Dolch, welchen Turandot dem Kalaf entriſſen, von der Erde auf.) Verzweiflung zückte dieſen Dolch: er hat Das Herz gefunden, das er ſpalten ſoll. (Sie will ſich erſtechen.) alaf(ſaͤllt ihr in den Arm).
K Faßt Euch, Adelma! Adelma. Laß mich, Undankbarer! In ihrem Arm dich ſehen? Nimmermehr!
Kalaf. 5 Ihr ſollt nicht ſterben. Eurem gluͤcklichen Verrathe dank' ich's, daß dies ſchöne Herz, Dem Zwange feind, mich edelmüthig frei 1 Beglücken konnte— Gütiger Monarch, 5 Wenn meine heißen Bitten was vermögen, 4
So habe ſie die Freiheit zum Geſchenk,. Und unſers Gluͤckes erſtes Unterpfand 6 Sey eine Gluͤckliche! 3
CTurandot.
Auch ich, mein Vater, 1 Vereinige mein Bitten mit dem ſeinen. 1 Zu haſſenswerth, ich füͤhl' es, muß ich ihr 3
Erſcheinen: mir verzeihen kann ſie nie 1 Und könnte nie an mein Verzeihen glauben. 8 1 Sie werde frei, und, iſt ein größer Gluck
Fuͤr ſie noch übrig, ſo gewahrt es ihr! Wir haben viele Thränen fließen machen Und müſſen eilen, Freude zu verbreiten.


