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's war mir ein rechtes Gaudium und Labſal,
Ich leugn' es nicht, ſie deſperat zu ſehn. Turtaglia.
Ich ward um ſechs Uhr zu ihr hin beſchieden;
Der Tag brach eben an; ſie hatte nicht
Geſchlafen und ſah aus, wie eine Eule.
Wohl eine halbe Stunde bat ſie mich,
Gab mir die ſchoͤnſten Worte, doch umſonſt!
Ich glaube gar, ich hab' ihr bittre Dinge
Geſagt vor Ungeduld und grimm'ger Kaͤlte.
Altoum.
Seht, wie ſie bis zum letzten Augenblick
Noch zaudert! Doch ſie ſperret ſich umſonſt.
Gemeſſene Befehle ſind gegeben,
Daß ſie durchaus im Divan muß erſcheinen,
und, iſt's mit Güte nicht, ſo iſt's mit Zwang.
Sie ſelbſt hat mich durch ihren Eigenſinn
Berechtigt, dieſe Strenge zu gebrauchen.
Erfahre ſie die Schande nun, die ich
Umſonſt ihr ſparen wollte— Freue dich,
Mein Sohn! Nun iſt's an dir, zu triumphiren!
Kalaf. ¹
Ich dank' Euch, Sire. Mich freuen kann ich nicht.
Zu ſchmerzlich leid' ich ſelbſt, daß der Geliebten
Um meinetwillen Zwang geſchehen ſoll.
Viel lieber wollt' ich— Ach, ich könnte nicht!
Was wäre Leben ohne ſie?— Vielleicht
Gelingt es endlich meiner zaͤrtlichen
Bewerbung, ihren Abſcheu zu beſiegen,
Ihn einſt vielleicht in Liebe zu verwandeln.
Mein ganzes Wollen ſoll ihr Sklave ſeyn,


