Teil eines Werkes 
6. Band (1838)
Entstehung
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Und Niemand iſt, der ihn vor Unglimpf ſchuͤtze. — Werde mit mir, was will, ich muß hinuber. Walther Fürſt. Erwartet nur und faßt Euch in Geduld, Bis Nachricht uns herüͤber kommt vom Walde. — Ich höre klopfen, geht— Vielleicht ein Bote Vom Landvogt— Geht hinein— Ihr ſeyd in Uri Nicht ſicher vor des Landenbergers Arm: Denn die Tyrannen reichen ſich die Haͤnde. Melchthal. Sie lehren uns, was wir thun ſollten. Walther Fürſt. Geht! Ich ruf' Euch wieder, wenn's hier ſicher iſt. (Melchthal geht hinein). Der Unglüͤckſelige, ich darf ihm nicht Geſtehen, was mir Boͤſes ſchwant— Wer klopft? So oöft die Thüre rauſcht, erwart' ich Unglück. Verrath und Argwohn lauſcht in allen Ecken; Bis in das Innerſte der Haͤuſer dringen Die Boten der Gewalt; bald thät' es Noth, Wir haͤtten Schloß und Riegel an den Thüren. (Er oͤffnet und tritt erſtaunt zuruͤck, da Werner Stauffacher hereintritt). Was ſeh' ich? Ihr, Herr Werner! Nun, bei Gott! Ein werther, theurer Gaſt— kein beſſrer Mann Iſt über dieſe Schwelle noch gegangen. Seyd hoch willkommen unter meinem Dach! Was führt Euch her? Was ſucht Ihr hier in Uri? Stauffachrr(iym die Hand reichend). Die alten Zeiten und die alte Schweiz.