Teil eines Werkes 
5. Band (1838)
Entstehung
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Sich Alles, was verſprochen ward. Wir zogen ein

Mit Friedenshoffnungen in dieſe Thore,

Und friedlich werden wir zuſammen ruhn,

Verſöhnt auf ewig, in dem Haus des Todes. Iſabella.

Lebe, mein Sohn! Laß deine Mutter nicht

Freundlos im Land der Fremdlinge zurück,

Rohherziger Verhöhnung preisgegeben,

Weil ſie der Söhne Kraft nicht mehr beſchuͤtzt. Don Ceſar.

Wenn alle Welt dich herzlos kalt verhöhnt,

So flüchte du dich hin zu unſerm Grabe

Und rufe deiner Söhne Gottheit an:

Denn Götter ſind wir dann, wir höͤren dich.

und, wie des Himmels Zwillinge, dem Schiffer

Ein leuchtend Sternbild, wollen wir mit Troſt

Dir nahe ſeyn und deine Seele ſtärken. Iſabella.

Lebe, mein Sohn! Für deine Mutter lebe!

Ich kann's nicht tragen, Alles zu verlieren!

(Sie ſchlingt ihre Arme mit leidenſchaftlicher Heftigkeit um ihn: macht ſich ſanft von ihr los und reicht ihr die Hand mit abgewan tem Geſicht.)

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Don Ceſar. Leb' wohl!

Zſabella. Ach, wohl erfahr' ich ſchmerzlich fühlend nun, Daß nichts die Mutter über dich vermag! Gibt's keine andre Stimme, welche dir Zum Herzen mächt'ger als die meine dringt?

(Sie geht nach dem Eingang der Scene.)