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. Don Ceſar. Zuerſt den Todesgöttern zahl' ich meine Schuld; Ein andrer Gott mag ſorgen für die Lebenden. Chor.(Cajetan.) So weit die Sonne leuchtet, iſt die Hoffnung auch; Nur von dem Tod gewinnt ſich nichts! Bedenk' es wohl! Don Ceſar. Du ſelbſt bedenke ſchweigend deine Dienerpflicht! Mich laß dem Geiſt gehorchen, der mich furchtbar treibt: Denn in das Innre kann kein Glücklicher mir ſchaun. Und, ehrſt du fürchtend auch den Herrſcher nicht in mir, Den Verbrecher fürchte, den der Flüche ſchwerſter drückt! Das Haupt verehre des Unglücklichen, Das auch den Göttern heilig iſt— Wer Das erfuhr, Was ich erleide und im Buſen fühle, Gibt keinem Irdiſchen mehr Rechenſchaft.
Donna Iſabella. Don Ceſar. Der Chor.
Iſabella (kommt mit zögernden Schritten und wirft unſchlüſſige Blicke auf Don Geſar Endlich tritt ſie ihm näher und ſpricht mit gefaßtem Ton). Dich ſollten meine Augen nicht mehr ſchauen, So hatt' ich mir's in meinem Schmerz gelobt; Doch in der Luft verwehen die Entſchlüſſe,
Die eine Mutter, unnatürlich wüthend, Wider des Herzens Stimme faßt— Mein Sohn! 6 Mich treibt ein unglückſeliges Gerücht 3
Aus meines Schmerzeus öden Wohnungen Hervor— Soll ich ihm glauben? Iſt es wahr, Daß mir ein Tag zwei Söhne rauben ſoll?


