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Du haſt es geſprochen, das Wort des Jammers; Nicht meinen Lippen iſt es entflohn.
Iſabella. Mein Sohn! Mein Manuel!— O, ewige Erbarmung— So muß ich dich wieder finden! Mit deinem Leben mußteſt du die Schweſter Erkaufen aus des Raͤubers Hand!— Wo war Dein Bruder, daß ſein Arm dich nicht beſchützte? — O, Fluch der Hand, die dieſe Wunde grub! Fluch ihr, die den Verderblichen geboren, Der mir den Sohn erſchlug! Fluch ſeinem ganzen Geſchlecht!
Chor.
Wehe! Wehe! Wehe! Wehe! Iſabella.
So haltet ihr mir Wort, ihr Himmelsmaͤchte?
Das, Das iſt eure Wahrheit? Wehe Dem,
Der Euch vertraut mit redlichem Gemüth!
Worauf hab' ich gehofft, wovor gezittert,
Wenn Dies der Ausgang iſt!— O, die ihr hier
Mich ſchreckenvoll umſteht, an meinem Schmerz
Die Blicke weidend, lernt die Lügen kennen,
Womit die Traͤume uns, die Seher täuſchen!
Glaube noch Einer an der Göͤtter Mund!
— Als ich mich Mutter fuͤhlte dieſer Tochter,
Da traͤumte ihrem Vater eines Tags,
Er ſeh' aus ſeinem hochzeitlichen Bette
Zwei Lorbeerbaume wachſen— Zwiſchen ihnen
Wuchs eine Lilie empor; ſie ward
Zur Flamme, die der Baͤume dicht Gezweig ergriff Und, um ſich wüthend, ſchnell das ganze Haus


