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Diego.
Ein Pfand iſt mir des Glückes lange Gunſt, Daß Alles ſich erfreulich löſen wird.
Iſabella. Ich will nicht eher meine Sterne loben, Bis ich das Ende dieſer Thaten ſah. Daß mir der böſe Genius nicht ſchlummert, Erinnert warnend mich der Tochter Flucht. — Schilt oder lobe meine That, Diego! Doch dem Getreuen will ich nichts verbergen. Nicht tragen konnt' ich's, hier in müß'ger Ruh' Zu harren des Erfolgs, indeß die Söhne Geſchaͤftig forſchen nach der Tochter Spur. Gehandelt hab' auch ich— Wo Menſchenkunſt Nicht zureicht, hat der Himmel oft gerathen.
Diego.
Entdecke mir, was mir zu wiſſen ziemt.
Iſabella. Einſiedelnd auf des Aetna Höhen haust Ein frommer Klausner, von Uralters her Der Greis genannt des Berges, welcher, näher Dem Himmel wohnend, als der andern Menſchen Tief wandelndes Geſchlecht, den ird'ſchen Sinn In leichter, reiner Aetherluft gelaͤutert Und von dem Berg der aufgewälzten Jahre Hinabſieht in das aufgelöste Spiel Des unverſtaͤndlich krummgewundnen Lebens. Nicht fremd iſt ihm das Schickſal meines Hauſes: Oft hat der heibge Mann für uns den Himmel Gefragt und manchen Fluch hinweggebetet. Zu ihm hinauf geſandt hab' ich alsbald


