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Erſter.(Cajetan.) Aber wehe dem Mörder, wehe, Der dahin geht in thoͤrichtem Muth! Hinab, hinab in der Erde Ritzen Rinnet, rinnet, rinnet dein Blut. Drunten aber im Tiefen ſitzen Lichtlos, ohne Geſang und Sprache, Der Themis Töchter, die nie vergeſſen, Die Untrüglichen, die mit Gerechtigkeit meſſen, Fangen es auf in ſchwarzen Gefaͤſſen, Rühren und mengen die ſchreckliche Rache.
Zweiter.(Berengar.)
Leicht verſchwindet der Thaten Spur Von der ſonnebeleuchteten Erde, Wie aus dem Antlitz die leichte Geberde— Aber nichts iſt verloren und verſchwunden, Was die geheimnißvoll waltenden Stunden In den dunkel ſchaffenden Schoß aufnahmen Die Zeit iſt eine blühende Flur, Ein großes Lebendiges iſt die Natur, Und Alles iſt Frucht, und Alles iſt Samen.
Dritter.(Cajetan.) Wehe, wehe dem Moͤrder, wehe, Der ſich geſät die tödtliche Saat! Ein andres Antlitz, eh' ſie geſchehen, Ein andres zeigt die vollbrachte That. Muthvoll blickt ſie und kühn dir entgegen, Wenn der Rache Gefuͤhle den Buſen bewegen; Aber, iſt ſie geſchehn und begangen,
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Blickt ſie dich an mit erbleichenden Wangen. elber die ſchrecklichen Furien ſchwangen


