Teil eines Werkes 
5. Band (1838)
Entstehung
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Zurleigh. Doch, haäͤtt' auch gleich ein Zufall der Natur Sie hingerafft— wir hießen doch die Mörder.

Paulet. Wohl wahr. Man kann den Menſchen nicht verwehren, Zu denken, was ſie wollen.

Zurleigh.

Zu beweiſen wär's Doch nicht und würde weniger Gerauſch erregen—

. Daulet.

Mag es Geräuſch erregen! Nicht der laute, Nur der gerechte Tadel kann verletzen.

Burleigh. O, auch die heilige Gerechtigkeit Entflieht dem Tadel nicht. Die Meinung hält es Mit dem Unglücklichen, es wird der Neid Stets den obſiegend Glücklichen verfolgen. Das Richterſchwert, womit der Mann ſich ziert, Verhaßt iſt's in der Frauen Hand. Die Welt.. Glaubt nicht an die Gerechtigkeit des Weibes, Sobald ein Weib das Opfer wird. Umſonſt, Daß wir, die Richter, nach Gewiſſen ſprachen! Sie hat der Gnade königliches Recht, 3 Sie muß es brauchen; unerträͤglich iſt's, Wenn ſie den ſtrengen Lauf läaßt dem Geſetze! 3 Paulet.

Und alſo— Burleigh Craſch einſallend). 8

Alſo ſoll ſie leben? Nein! Sie darf nicht leben! Nimmermehr! Dies, eben Dies iſt's, was unſre Königin beangſtigt—