Teil eines Werkes 
4. Band (1838)
Entstehung
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Du auch noch? Doch ich weiß es ja, warum Du meinen Frieden wünſcheſt mit dem Kaiſer. Der arme Menſch! Er hat im Karnthnerland Ein kleines Gut und ſorgt, ſie nehmen's ihm, Weil er bei mir iſt. Bin ich denn ſo arm, Daß ich den Dienern nichts erſetzen kann? Nun! Ich will Niemand zwingen. Wenn du meinſt, Daß mich das Glück geflohen, ſo verlaß mich. Heut' magſt du mich zum Letztenmal entkleiden Und dann zu deinem Kaiſer übergehn

Gut' Nacht, Gordon!

Ich denke einen langen Schlaf zu thun:

Denn dieſer letzten Tage Qual war groß; Sorgt, daß ſie nicht zu zeitig mich erwecken.

(Er geht ab. Kammerdiener leuchtet. Seni folgt. Gordon bleibt in der Dunkelheit ſtehen, dem Herzog mit den Augen folgend, bis er in dem äußerſten Gang verſchwunden iſt; dann drückt er durch Geberden ſeinen Schmerz aus und lehnt ſich gramvoll an eine Saule.)

Sechster Auftritt. Gordon. Buttler anfangs hinter der Scene.

Zuttler. Hier ſtehet ſtill, bis ich das Zeichen gebe. Gardon(fäyrt auf). Er iſt's, er bringt die Moͤrder ſchon. Zuttler. Die Lichter Sind aus. In tiefem Schlafe liegt ſchon Alles.