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Das war des Kaiſers erſte Gunſt. Er hing ſie Als Erzherzog mir um, im Krieg von Friaul, Und aus Gewohnheit trug ich ſie bis Heut'.
— Aus Aberglauben, wenn Ihr wollt. Sie ſollte Ein Talisman mir ſeyn, ſolang ich ſie
An meinem Halſe glaubig würde tragen,
Das flücht'ge Glück, deß erſte Gunſt ſie war, Mir auf Zeitlebens binden— Nun, es ſey!
Mir muß fortan ein neues Glück beginnen,
Denn dieſes Bannes Kraft iſt aus.
(Kammerdiener entfernt ſich mit den Kleidern. Wallenſtein ſteht auf, macht einen Gang durch den Saal und bleibt zuletzt nachdenkend vor Gordon ſtehen.)
Wie doch die alte Zeit mir näher kommt.
Ich ſeh' mich wieder an dem Hof zu Burgau, Wo wir zuſammen Edelknaben waren.
Wir hatten öͤfters Streit, du meinteſt's gut Und pflegteſt gern den Sittenprediger
Zu machen, ſchalteſt mich, daß ich nach hohen Dingen Unmäßig ſtrebte, kühnen Träumen glaubend, Und prieſeſt mir den goldnen Mittelweg.
— Etj, deine Weisheit hat ſich ſchlecht bewaͤhrt, Sie hat dich früh' zum abgelebten Manne Gemacht und wuͤrde dich, wenn ich mit meinen Großmüth'gen Sternen nicht dazwiſchen träte, Im ſchlechten Winkel ſtill verloͤſchen laſſen.
Gordon. Mein Fürſt! Mit leichtem Muthe knüpft der arme Fiſcher Den kleinen Nachen an im ſichern Port, Sieht er im Sturm das große Meerſchiff ſtranden.


