Teil eines Werkes 
2. Band (1838)
Entstehung
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die himmliſche Eeſcheinung! ewig unerreichbar ihrem Verlangen, wie der Orion unſerm ſterblichen Arm in des Aethers heiligen Feldern zum Schattenbilde wurden ſie mir, da ich nach Weſen duͤrſtete; in Schatten zerfließe du ihnen wieder. So ſtelle ich dich hinaus in die Menſchheit Du weißt, wer du biſt Ich habe dich meiner Nache erzogen.

Anmerkung des Herausgebers. Im 14ten Stuͤck der Thalia, wo dieſes Fragment zuerſt erſchien, finder ſich am Schluß die Note:

Die hier eingeruͤckten Scenen ſind Bruchſtuͤcke eines Trauer⸗ ſpiels, welches ſchon vor mehreren Jahren angefangen wurde, aber aus verſchiedenen Urſachen unvollendet bleibt. Vielleicht duͤrfte die Geſchichte dieſes Menſchenſeindes und dieſes ganze Charaktergemaͤlde dem Publicum einmal in einer andern Form vorgelegt werden, welche dieſem Gegenſtand guͤnſtiger iſt, als die dramatiſche.

Unter Schillers nachgelaſſenen Papieren war uͤber dieſen Stoff nichts vorhanden. Die Ueberſchrift der Thalia: Der ver⸗ ſoͤhnte Menſchenfeind, gibt indeſſen ſchon einigen Aufſchluß uͤber den Plan. Auch erinnert ſich der Herausgeber aus damaligen Unterredungen mit dem Verſaſſer, daß. Roſenberg nach einigem hartnaͤckigen Widerſtande endlich ſiegen ſollte, und daß die Erſchei⸗ nungen einiger Menſchenſeinde anderer Art beſtimmt waren, dieſen Erfolg zu beguͤnſtigen.