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Moriz, Moriz, Moriz! nimm dich in Acht! nimm dich in Acht vor dem dreibeinigen Thiere!
Spiegelberg. Und das ſchreckt dich, Haſenherz? Iſt doch ſchon manches Univerſal⸗Genie, das die Welt haͤtte reformiren koͤnnen, auf dem Schind⸗Anger verfault, und ſpricht man nicht von ſo Einem Jahrhunderte, Jahrtauſende lang, da mancher Koͤnig und Kurfuͤrſt in der Geſchichte uͤberhuͤpft wuͤrde, wenn ſein Geſchichtſchreiber die Luͤcke in der Succeſſions⸗Leiter nicht ſcheute, und ſein Buch dadurch nicht um ein paar Octavſeiten gewoͤnne, die ihm der Verleger mit baarem Gelde bezahlt— Und wenn dich der Wanderer ſo hin und her fliegen ſieht im Winde— der muß auch kein Waſſer im Hirn gehabt haben, brummt er in den Bart, und ſeufzt uͤber die elenden Zeiten.
Schweizer cklopft ihm auf die Achſel). Meiſterlich, Spiegel⸗ berg! meiſterlich! Was, zum Teufel, ſteht ihr da und zaudert?
Schwarz. Und laſſ'es auch Proſtitution heißen— was folgt weiter? Kann man nicht auf den Fall immer ein Puͤlver⸗ chen mit ſich fuͤhren, das einen ſo im Stillen uͤber'n Acheron foͤrdert, wo kein Hahn darnach kraͤht! Nein, Bruder Moriz! dein Vorſchlag iſt gut, ſo lautet auch mein Katechismus.
Schufterle. Blitz! Und der meine nicht minder. Spiegel⸗ berg, du haſt mich geworben.
Razmann. Du haſt, wie ein anderer Orpheus, die heu⸗ lende Beſtie, mein Gewiſſen, in den Schlaf geſungen. Nimm mich ganz, wie ich da bin!
Grimm. Si omnes consentiunt ego non dissentio. Wohl⸗ gemerkt, ohne Komma. Es iſt ein Aufſtreich in meinem Kopf: Pietiſten— Quackſalber— Recenſenten und Gauner. Wer am meiſten bietet, der hat mich. Nimm dieſe Hand, Moriz!
Noller. Und auch du, Schweizer?(Gibt Spiegelberg die rechte Hand.) Alſo verpfaͤnd' ich meine Seele dem Teufe,


