Teil eines Werkes 
2. Band (1838)
Entstehung
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Paris und London!— wo man Ohrfeigen einhandelt, wenn man einen mit dem Namen eines ehrlichen Mannes gruͤßt. Da iſt es auch ein Seelenjubilo, wenn man das Handwerk ins Große prakticirt.— Du wirſt gaffen! du wirſt Augen machen! Wart, und wie man Handſchriften nachmacht, Wurrfel verdreht, Schloͤſſer aufbricht und den Koffern das Eingeweide ausſchuͤttet — das ſollſt du noch von Spiegelberg lernen! Die Canaille ſoll man an den naͤchſten beſten Galgen knupfen, die bei geraden Fingern verhungern will.

Moor Gerſtreut). Wie? Du haſt es wohl gar noch weiter gebracht?

Spiegelberg. Ich glaube gar, du ſetzeſt ein Mißtrauen in mich. Wart';, laſſ' mich erſt warm werden! du ſollſt Wunder ſehen; dein Gehirnchen ſoll ſich im Schaͤdel umdrehen, wenn mein kreißender Witz in die Wochen kommt.—(Steht auf, hitzig.) Wie es ſich aufhellt in mir! Große Gedanken daͤmmern auf in meiner Seele! Rieſenplane gaͤhren in meinem ſchoͤpferiſchen Schaͤdel. Verfluchte Schlafſucht,(lich vor'n Kopf ſchlagend) die bisher meine Kraͤfte in Ketten ſchlug, meine Ausſichten ſperrte und ſpannte! Ich erwache, fuͤhle, wer ich bin— wer ich werden muß!

Moor. Du biſt ein Narr. Der Wein bramarbaſirt aus deinem Gehirne.

Spiegelberg(hitziger). Spiegelberg, wird es heißen, kannſt du hexen, Spiegelberg? Es iſt Schade, daß du kein General worden biſt, Spiegelberg, wird der Koͤnig ſagen, du haͤtteſt die Oeſterreicher durch ein Knopfloch gejagt. Ja, hoͤr ich die Doctors jammern, es iſt unverantwortlich, daß der Mann nicht die Medicin ſtudirt hat, er haͤtte ein neues Kropfpulver erfunden. Ach! und daß er das Camerale nicht zum Fach genommen hat, werden die Sully's in ihren Cabinetten ſeufzen, er haͤtte aus