Teil eines Werkes 
2. Band (1838)
Entstehung
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ziere, bei dieſem, daß er ſich nicht von einer ſchoͤnen Seite be⸗ ſtechen laſſe, auch den haͤßlichen Grund zu ſchaͤtzen. Meiner⸗ ſeits entſcheide ein Dritter aber von meinen Leſern bin ich es nicht ganz geſichert. Der Poͤbel, worunter ich keineswegs die Gaſſenkehrer allein will verſtanden wiſſen, der Poͤbel wurzelt (unter uns geſagt) weit um, und gibt zum Ungluͤck den Ton an. Zu kurzſichtig, mein Ganzes auszureichen, zu klein⸗ geiſtiſch, mein Großes zu begreifen, zu boshaft, mein Gutes wiſſen zu wollen, wird er, fuͤrcht' ich, faſt meine Abſicht ver⸗ eiteln, wird vielleicht eine Apologie des Laſters, das ich ſtuͤrze, darin zu finden meinen, und ſeine eigene Einfalt den armen Dichter entgelten laſſen, dem man gemeiniglich Alles, nur nicht Gerechtigkeit widerfahren laͤßt.

Es iſt das ewige Da Capo mit Abdera und Demokrit, und unſere guten Hippokrate müßten ganze Plantagen Nieß⸗ wurz erſchoͤpfen, wenn ſie dem Unweſen durch ein heilſames Decoct abhelfen wollten. Noch ſo viele Freunde der Wahrheit moͤgen zuſammenſtehen, ihren Mitbuͤrgern auf Kanzel und Schaubuͤhne Schule zu halten, der Pöbel hoͤrt nie auf, Poͤbel zu ſeyn, und wenn Sonne und Mond ſich wandeln, und Himmel und Erde veralten wie ein Kleid. Vielleicht haͤtt' ich, den Schwachherzigen zu frommen, der Natur minder getreu ſeyn ſollen; aber wenn jener Kaͤfer, den wir alle kennen, auch den Miſt aus den Perlen ſtoͤrt, wenn man Exempel hat, daß Feuer verbrannt und Waſſer erſaͤuft habe, ſoll darum Perle Feuer und Waſſer confiscirt werden?.

Ich darf meiner Schrift, zufolge ihrer merkwuͤrdigen Kataſtrophe, mit Recht einen Platz unter den moraliſchen Buͤchern verſprechen; das Laſter nimmt den Ausgang, der ſeiner wurdig iſt; der Verirrte tritt wieder in das Geleiſe