Teil eines Werkes 
3. Band (1846)
Entstehung
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denn auch wohl die Nothwendigkeit, aus den allgemeinen

Formeln herauszutreten. Er druͤckte dem Kaiſer ſeine

Freude uͤber die Ankunft der Schweſter aus, und ſetzte

hinzu, daß er nun der ſchließlichen Forderungen fuͤr ſeine Freilaſſung gewaͤrtig ſei.

Zweifelt nicht, entgegnete der Kaiſer ſchnell, an meiner aufrichtigſten Bereitwilligkeit. Die Frau Herzogin, die von nun an eine mir gefaͤhrliche Geſchaͤftstraͤgerin zwi⸗ ſchen uns ſein wird, bringt Euch die neuſten Nachrichten aus Frankreich, und dieſen gemaͤß werdet Ihr mir Eure letzten Vorſchlaͤge machen. Die Ketzerei in Deutſchland, deren unvermeidliche Folge, ein roher Bauernkrieg, denn auch bis uͤber Eure lothringiſche Grenze losgebrochen iſt, macht es uns zur dringenden Pflicht, zuſammenzuhalten, und ich hoffe, Euch bald mit mir verbuͤndet zu ſehn gegen die hereinbrechende Barbarei des gemeinen Gedankens.

Durch dieſe Wendung war das naͤhere Eingehn in Unterhandlungen wiederum beſeitigt, und unter beſten Wuͤnſchen fuͤr des Koͤnigs Geſundheit verließ der Kaiſer den Alcazar.

Der Koͤnig, Montmorency und Brion waren allein

im Sternenſaale zuruͤckgeblieben. Alle drei, innerlich zu⸗ frieden mit der vornehmen, ja uͤberlegenen Haltung, welche gegen den anfäͤnglichen Anſchein Frankreich in die⸗ ſer Zuſammenkunft behauptet hatte, ſahen einander an, und brachen gleichzeitig in ein ſchallendes Gelaͤchter aus.

Wir haben wiederum gar nichts gewonnen, rief Brion mitten im Gelaͤchter, als die Ehre!

Dieſer weiſe roͤmiſche Kaiſer, rief Montmoreney in