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und er nicht auseinanderſetzen konnte, wie er ſein Ablaͤug⸗ nen verſtanden wiſſen wollte. Die Regentin deutete dies Schweigen als Eingeſtaͤndniß, und, da eben vom Hofe herauf Steine in die Fenſter des Saales flogen, und der Stimmenlaͤrm zu droͤhnendem Tumulte anſchwoll, ſo rief ſie mit erhoͤhter Stimme Florentin zu, er ſolle an's Fenſter treten, und dem Pariſer Pack verkuͤndigen: der Vater aller Ketzerei ſei ſoeben entlarvt worden im Kanzler Guil⸗ laume Budé, und er ſolle dem Gerichte und der allgemei⸗ nen Suͤhne noch in dieſer Stunde zugefuͤhrt werden hinaus nach Montfaucon— noch Eins! Seine Helfershelferin ſei die Graͤfin Chateaubriant, und noch in dieſer Stunde ſollten bewaffnete Reiter von Paris abgehn, um dieſelbe zum Spruche des geiſtlichen Gerichts, welches von jetzt an in dieſer Stadt errichtet werde, herbeizuholen, die Buͤr⸗ ger der St. Honoré⸗Straße duͤrften ſich auf ein intereſſantes Schauſpiel freuen!
Waͤhrend Florentin nach dem Fenſter ſchritt, befahl ſie den Trabanten, Bude zu ergreifen.—
Ehe aber der Praͤlat das Fenſter oͤffnen, und die Tra⸗ banten Hand anlegen konnten, war die Herzogin Marga⸗ retha, welche bei den letzten Worten eingetreten war, ha⸗ ſtig bis zu Budé vorgeſchritten, hatte dieſen bei der Hand gefaßt, und mit eben ſo ſtarker Stimme gerufen: hal⸗ tet ein!
„Zuruͤck Margaretha!“ rief die Regentin, und ſtreckte die Hand nach ihr aus, als ob ſie Budé von ihr trennen wollte; Florentin ferner, dem ſolche Stoͤrung unnüͤtz


