Teil eines Werkes 
2. Band (1846)
Entstehung
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Duprat hinzu:Ich gratulire meiner Mutter zu Deiner Freundſchaft.

Ich bin erſt Richter, ehe ich Freund ſein darf.

Laß das! Wir kennen uns. Bewahre ihr ſo nach⸗ druͤckliche Freundſchaft auch wenn ich fern bin, Entſchloſſen⸗ heit giebt ein ſtarkes Regiment, und ein ſtarkes Regiment iſt, wenn auch nicht das beſte, doch das ſicherſte. Wirſt Du meiner Schweſter ebenſo zugethan ſein, wenn ſie Regentin wird?

Sire, die Frau Herzogin von Alengon iſt Gemahlin eines Vaſallen, und forderte als ſolche und als mißtrauiſch angeſehene Katholikin zum Widerſpruche heraus.

Seitens Deiner?

Seitens der Vaſallen des Reichs; ich ſelbſt wider⸗ ſpreche keiner Wahl meines Herrn.

Auch der Frangoiſens von Foix nicht?

Wenn es nur eine Francoiſe von Foir gaͤbe! Noch aber giebt's nur eine Frangoiſe von Chateaubriant, und Eure Majeſtaͤt werden nicht einen bretoniſchen Boudeur zum Li⸗ tularregenten machen wollen. 3

Poſſen! Die Foix ſind ein energiſch Geſchlecht!

Man ruͤhmt die Liebenswuͤrdigkeit der Graͤfin, ich kenne weder ihre Energie, noch ihre politiſchen Faͤhigkeiten

Das weiß Gott, ich kenne ſie auch nicht.

Und Sie ermeſſen, Sire, welch eine Erfahrung, welch eine Sicherheit noͤthig ſein werden, ein Reich zu verwalten, welches ſeit beinahe zehn Jahren alle Faͤden in die ſtarke Hand eines einzigen Mannes gegeben hat.

Du meinſt, meine Mutter kenne allein den Zuſam⸗

menhang der Faͤden?