Teil eines Werkes 
1. Band (1846)
Entstehung
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nen Admiral Bonniyet ſolche

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Wer biſt Du alſo, braunkuttiger Mann, der Du mir in's Angeſicht lügſt? Ich bin der Kanzler Bude, von welchem Ihr ſprecht, und dies mag Euch beweiſen, wie voreilig Ihr Luͤgen ſtraft. Ich bin untroͤſtlich, wenn Ihr recht habt! ſprach hierauf der Seigneur, und die Augen zuſammenkneifend, als ob er ſchaͤrfer ſehen wollte, ritt er dem Kanzler einige Schritte naͤher, ohne den veräͤchtlich lächelnden Ausdruck ſeines Geſichtes zu veraͤndern. Wahrhaftig! ſetzte er nach einer kurzen Pauſe hinzu, jetzt erkenne ich Euch! Seid mir gegruͤßt auf Chateaubriants Boden, der Euch ſo garſtig bewillkommt hat. 44 Nun veraͤnderte er in allen Stuͤcken ſein Benehmen gegen die Fremden, ließ nach den Thieren ausſenden, welche entlaufen waren, ſorgte dafuͤr, da welcher beim Falle auf eine Wurzel ſich ſchmerzhaft am Fuße verletzt hatte, eine Tragbahre bereitet wurde, und druͤckte dem Admiral in wohlgeſetzten Worten ſein Be⸗ dauern aus, daß er ihn in ſo unangenehme Beruͤhrung mit den Faͤuſten ſeiner Jaͤger verſetzt habe. Bei alle dem verſchwand indeſſen vom bleichen Antlitze dieſes Grafen Chateaubriant jenes ſchlimme Laͤcheln nicht, welches deut⸗ lich genug verrieth, er freue ſich recht ſehr, daß dem ſchoͤ⸗ Mißhandlung widerfahren ſei. Beſonders deutlich zeigte ſich dies, als er ihn ſeiner Gemahlin vorſtellte, und ſeine Entſchuldigungen mit großer Weitlaͤufigkeit wiederholte. ABonniyet ſchien alle uͤble Abſicht in voller Ausdeh⸗

nung zu uͤberſehn, mußte aber gute Miene zum boͤſen Laube, Chateaubriant, 1. 2

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ß dem Kanzler,