Teil eines Werkes 
1. Band (1846)
Entstehung
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Waffe wie ein fliegendes Rad ſchwingend, dem Jagdher⸗ ren entgegen,daß Ihr mir nicht anſehn koͤnnt, ich ſei kein Hinterſaſſe, ſondern ein Edelmann?

Und wenn Ihr der Koͤnig ſeid, Ihr ſollt mir nicht in's Jagdrecht eingreifen, bevor ich's geſtattet!

Der Koͤnig ſoll Euch empfindliche Antwort geben auf dieſe unziemliche Aeußerung!

Der Koͤnig muß wiſſen, und wenn er es nicht weiß, ſo ſoll er's lernen, daß dieſe Außerung nicht unziemlich iſt im Munde eines bretoniſchen Seigneur, der auf ſeinem Grund und Boden ſteht, und der alleiniger Herr iſt auf ſeinem Grund und Boden. Jungens, thut Euere Schul⸗ digkeit und entreißt ihm das Schwert!

Die Zahl der Jagdleute, welche herbeigekommen und von den Pferden geſtiegen war, hatte ſich unterdeß ſo ver⸗ mehrt, daß der Jagdfrevler von den Seiten bedraͤngt, an den Armen gefaßt und entwaffnet werden konnte. Es miſchten ſich auch die Hunde darein und es entſtand ein Gewirr und Gelaͤrm betaͤubender Art, in welchem der dreiſte Fremde nicht eben zart behandelt wurde. Waͤhrend dem war eine Dame auf munterem Zelter neben dem Jagd⸗ herrn angekommen, und hatte neugierig und beſorgt ſich erkundigt, was dieſer Auftritt zu bedeuten habe, und wer dieſer von den Jagdleuten umher geſtoßene Fremdling ſei. Eiin Valois⸗Affe ſcheint's zu ſein, ſagte der Ge⸗ tster, und wandte kein Auge von dem bedraͤngten Admi⸗ ril. Es ſchien, als ob ſein blaſſes, verlebtes Geſicht von einer beſondern Genugthuung belebt werde, und als oh ihm die Gegenwart der jungen ſchoͤnen Dame dieſe