4
— 320—
daher auch, als er zu ihnen zuruͤck kam, und
ſie machten ſich bald nachher wieder auf den Weg nach der Hauptſtadt.
In der Fruͤhe des folgenden Tages uͤber⸗ raſchte er Mutter und Tochter im Schul⸗ hauſe, und ſchloß Evelinen mit vaͤterlicher
Zaͤrtlichkeit in ſeine Arme. Sie ſchien aber
mehr traurig als froh. Er forſchte nach der Urſache; das Maͤdchen ſchwieg; doch die Mutter verrieth das Geheimniß.„Das liebe Kind,“ ſagte ſie,„kann ſich noch nicht in das Gluͤck finden, die Tochter eines vorneh⸗ men und reichen Mannes zu ſeyn, und auf der andern Seite iſt der guten Seele bange, daß ſie nun einem armen Freunde werde entſa⸗ gen muͤſſen.“—
„Wer iſt dieſer Freund?“ fragte der General.
„Der Foͤrſter Erich, antwortete Char⸗ lotte.
2„J ch
—


