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Hier unterbrach ihn ein Bedienter, der ihm etwas ins Ohr raunte, und ſchnell wieder abtrat.„Ich muß Sie auf einen Augenblick verlaſſen, meine Herren!“ ſagte der General. „»Aber der Reſt meiner Strafpredigt*— 1 ſetzte er laͤchelnd und mit aufgehobenem Zeigefinger hinzu—„bleibt Ihnen unverlo⸗ ren.“—
Es war ihm gemeldet worden, daß ihn eine durchreiſende Fremde unverzuͤglich zu ſprechen verlange. Er fand in dem Zimmer, 4
worein man ſie gefuͤhrt hatte, ein verſchleyer⸗ tes Frauenzimmer, das ſeine Frage nach Stand und Nahmen bloß durch Aufhebung des Schleyers beantwortete. Er ſah das Angeſicht einer Frau von ungefaͤhr fuͤnf und dreyßig Jahren, die in ihrem Bluͤthenalter ſehr ſchoͤn geweſen ſeyn mochte, und ihm bekannt ſchien; doch mußte er geſtehen, daß er nicht wiſſe, wer ſie ſey.


