Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1812)
Entstehung
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zum Roſenfeſt eingetroffenen Dame, ohne ihr Vorwiſſen, entliehen waren) trat er mit lachendem Geſicht, als haͤtte er nur einen unſchuldigen Scherz unternommen, dem Ge⸗ neral entgegen. Doch mit gerunzelter Stirn ſagte Dieſer:Sie erlauben ſich unangeneh⸗ me Freudenſtoͤrungen, Herr Kammerherr! Sie verlaͤugnen heute ganz den feinen Hofmann, der die Geſetze der Schicklichkeit nirgends uͤbertritt, und es uͤberall behutſam vermeidet, ſich laͤſtig zu machen. Ich ſeh' es uͤber⸗ haupt nun ein, daß es ein thörichter Ein⸗ fall war, in der Naͤhe einer großen Stadt ein Unſchuldsfeſt zu veranſtalten. Da⸗ von uͤberzeugten mich, außer dem Herrn von Saloni, auch noch andere der gegenwaͤrtigen Herren, die waͤhrend der Zeit, als der Tu⸗ gend eine Lobrede gehalten wurde, im Kreiſe der Maͤdchen umher gingen, und den Samen des Laſters auszuſtreuen ſuchten.