Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1812)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Fuchsſchwaͤnzen; und ſie blieben ſich auch jetzt ſo gleich, daß ſie ihm mit der lieblich⸗ ſten Freundlichkeit viel Artiges daruͤber ſagten.

Einem Oberſten, der einſt, unter dem Beyſtande ſeines ganzen Regiments, drey Kriegsgefangene gemacht hatte, und von dieſer That unaufhoͤrlich großſprach, uͤber⸗ reichte der Tiſchrath eine Guckguckspfeife, die des genannten Vogels Stimme taͤuſchend

nachahmte. Der Held verſtand den Sinn

der Gabe nicht. Er nahm die Pfeife hoͤf⸗ lich in Empfang, und ſagte: er wolle ſich von ſeinem Soͤhnlein ein Stuͤckchen darauf vorblaſen laſſen.„Da thut Ihr ſehr wohl!“ verſetzte Schoͤnbart.„Denn es heißt im Sprichwort: Wie die Alten ſungen, zwit⸗ ſchern auch die Jungen.“—

Dem habſuͤchtigen Finanzminiſter ſpen⸗ dete er einen ungeheuern Sack, der von der Decke des Zimmers bis zum Boden herab

141