Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1812)
Entstehung
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ſtarr auf die pflegbefohlenen Kerzen, und erlauerte den ſeligen Augenblick, da er ſich, um ſie zu bedienen, dem Fuͤrſtentiſche naͤhern konnte. Es war anmuthig zu ſehen, mit welcher Zierlichkeit und Vorſicht er die gold⸗ ne Lichtſchere handhabte. Nur ein einziges Mal widerfuhr ihm das Ungluͤck, eine Kerze, die er putzen wollte, auszuloͤſchen. Doch der Unfall verwandelte ſich ploͤtzlich in ein uͤberſchwengliches Gluͤck. Der„Herzog ſchlug ihn laͤchelnd mit der Karte auf die Hand. Welche Gnade! Er war außer ſich; Freu⸗ denthraͤnen ſtuͤrzten ihm aus den Augen, und hundert Mal kuͤßte er die geſchlagene Stelle.

Die Hofzeitung verkuͤndigte ſeine Stan⸗ deserhoͤhung, mit der Anzeige, was er da⸗ fuͤr zur Armenkaſſe bezahlt, und noch ferner zu bezahlen verſprochen hatte. Auch ließ der Herzog zugleich bekannt machen: er ſey nicht abgeneigt, mehrere dergleichen Hof⸗