Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1812)
Entstehung
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Geheimer Oberhof⸗Kerzenrath wer⸗ den, wenn Ihr ſogleich zehntauſend Thaler zur Armenkaſſe zahlt, und Euch uͤberdieß noch zu einem jaͤhrlichen Almoſen⸗Beytrage von fuͤnfhundert Thalern verpflichtet.“ Wiedehopf ſtutzte und wollte von dieſen Summen etwas abdingen; da aber Schoͤn⸗ bart durchaus nichts nachließ, und lieber die ganze Sache ruͤckgaͤngig machen wollte, ſo fuͤgte ſich der eitle Thor in die harten Be⸗ dingungen. 4* Der Herzog genehmigte, zum Beſten der Armen, den geſchloſſenen Handel, und am naͤchſten Gallatage verwaltete Wiedehopf ſein Amt. Der Hofmarſchall wies ihm, um ihn dem oͤffentlichen Spott auszuſtellen, mitten im Prunkſaale, vier Schritte hinter des Herzogs Seſſel, ſeinen Poſten an. Hier ſtand er, von muthwilligen Kammerjunkern und Edelknaben geneckt, einige Stunden, wie ein Fels im Meere, richtete ſeine Augen

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