Teil eines Werkes 
3. Band (1839)
Entstehung
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ſeine Erwartung betrogen! Mit welchem Wider⸗ willen wandte er ſich ab von den Entſtellungen des menſchlichen Antlitzes! Wie wurde ſein Ohr verletzt durch verſtellte Stimmen, durch widriges Gekreiſch, das dämoniſche Gelächter, als Alles der Reihe nach ihm einen unwillkommenen Gruß darbrachte!

Auf einer geſchmückten Erhöhung, welche für die Damen des Hofes beſtimmt war, die ſich nicht unter die Tanzenden miſchen wollten, empfing die Fürſtin von Corſini anmuthig die flüchtigen Begrü⸗ ßungen ihrer Freunde und Bekannten, und bemühte ſich, ohne ſichtbare Anſtrengung die gewöhnliche Ruhe ihres Benehmens zu bewahren. Aber dieſer Kampf hatte nicht den gewünſchten Erfolg. Ihre Stimme widerſprach den Worten, die ſie hervorbrachte, als ſie eine Reihe heiterer Gedanken auszuſprechen ſuchte; und wenn ſie dem finſteren Blicke ihres heftig er⸗ regten Gatten begegnete, ſchien es ihr, als wirke er mit übernatürlicher Gewalt auf ſie ein, als eile das Schickſal, das ſie an einander knüpfe, raſch einer ſchrecklichen Entſcheidung zu. Corſini war in der neueſten Zeit kalt, zurückhaltend und ungeſellig geweſen; ja ſelbſt unfreundlich aber bis jetzt hatte ſie den verſchloſſenen Grimm nicht geahnt, der augen⸗

ſcheinlich in ihm kochte. Jetzt war der Dämon