Teil eines Werkes 
3. Band (1839)
Entstehung
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ſie die Bilder einander zurückwerfen und jeden vor⸗ übergehenden Reiz dem entzückten Auge der Bewun⸗ derung vorführten, vermehrten den Eindruck der Größe, der Pracht und Menge; Alles ſchien nur mit Zauberſchöpfungen des Feeenlandes verglichen wer⸗ den zu können. Jede Farbe glühte, aber keine berſchte vor; Edelſteine funkelten, hohe Federbüſche ſchwankten in der ſtrahlenden Verſammlung; der herzogliche Mantel und der ritterliche Sporn, das königliche Diadem und der Amtsſtab: Alles war durcheinander gemiſcht und gleich vermummt.

Entfernt von allem dem ſtand brütend, undurch⸗ dringlich und allein der Fürſt von Corſini. Keine Maske, kein Gewand verbarg ſeine Züge oder ſeine Geſtalt, denn ſeine Jahre und ſeine Stellung be⸗

freiten ihn von der Nothwendigkeit, die Luſtbarkeiten

zu theilen, die ſo wenig zu ſeiner Stimmung paßten. Er blickte in das Gedränge, nicht mit Gleichgültig⸗ keit, ſondern mit Haß, mit bitterem, unverſöhnlichem Haß. Wie verwünſchte er die wilde Jugend, die überſtrömende Lebenskraft, die Freude, den Tanz, das Maskenſpiel, das er nicht theilen konnte, noch wollte! Sein Auge ſchweifte umher, wie um ein Opfer zu ſuchen. Wie verabſcheute er innerlich all die heitern Gäſte, die in raſcher Reihenfolge einer nach dem andern vorbeigingen und ſeine Vermuthung,