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auf ſie gerichtet ſeyn, die innerſten Winkel ihres Herzens müßten offen vor der Welt liegen.
Die verlegene Pauſe, die jetzt eintrat, wurde von der Fürſtin unterbrochen, die bemerkte, daß es ſchon ſpät werde.
„Sie ſind ungeduldig, dieſe kurze Zuſammen⸗ kunft ſelbſt noch mehr abzukürzen,“ murmelte Albert vorwurfsvoll;„o Ella, mein Glück iſt zerſtört. Ich fühle es jetzt bitterer als jemals. Was haben Sie nicht zu verantworten?“
„Ich!“ rief ſie unachtſam, beinahe überwältigt von Gefühl,„ich? Sie werden nicht mich anklagen wollen! Doch ſtille davon,“ rief ſie, ſich unterbre⸗ chend.„Fortan,“ ſetzte ſie feſter hinzu,„fortan, Graf Roſenthal, wenn wir uns wieder treffen, ſo wollen wir jede Erinnerung an die Vergangenheit vermeiden.“
In dieſem Augenblick kehrte Corſini zurück.
„Sie ſehen ermüdet aus, Theuerſte,“ rief er, an ihrer Seite Platz nehmend.„Ich fürchte, das Gedränge und die Hitze haben Ihnen geſchadet. Soll ich nach dem Wagen ſenden, meine Theure?“
„Erlauben Sie mir darnach zu ſehen,“ ſagte Albert ſchüchtern,„ich fürchte, die Fürſtin iſt unwohl.“
Er verſchwand ſogleich aus dem Saale, kehrte jedoch unverzüglich zurück und begleitete die Gattin


