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herab. Sie ſprach nicht, aber ein leiſes Zittern konnte man an ihr bemerken, als ſie ſich der ein⸗ fachen Roſe erinnerte, die früher ihr einziger Schmuck geweſen und welche Er einſt einem vollſtändigen Ju⸗ welenſchmuck vorgezogen hatte.
Die feſtgeſetzte Stunde hatte geſchlagen, als Frau von Lindenberg in das Zimmer ihrer Tochter trat. Das koſtbare Diadem ward aufgeſetzt und das Mutterauge prüfte genau die vielen Einzelheiten des Haarputzes, bei welchem Alles in ſchönſter Ord⸗ nung und jede Locke zierlich angebracht war.
„Du ſiehſt nicht gut aus, meine Liebe,“ be⸗ merkte die Baroneſſe,„ich könnte beinahe wünſchen, dieſer Wange heute einen künſtlichen Glanz zu geben,“ aber während ſie ſprach, ſtrömte eine glühende Röthe über Ella's Geſicht und Nacken.
„Nein, Mutter, nein; wir wollen keinen wei⸗ teren Betrug üben,“ ſprach ſie in jenem leiſen, ſchwermüthigen Tone, der bis ins Innere zu dringen ſchien.
„Betrug?“ wiederholte die Baroneſſe in einem beinahe ſtrengen Tone.„Wir haben uns keines Betrugs ſchuldig gemacht.“
„Verheimlichen Sie nicht den Umſtand meiner früheren Verlobung?“ murmelte Ella, indem ihre Züge wieder ihre bleiche Farbe annahmen.


