1 3 ſe hagexer und bleicher als gewöhnlich ausſahen. ſagte ſie in einem Tone, in welchem
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und gerundeter Rückſeite, die aus den Salons von Paris und Wien längſt verbannt ſind, aber in ſehr vielen Schlöſſern des Feſtlandes noch einheimiſch gefunden werden. Sie hatte ſich in die Nähe des Kamins geſetzt, der hoch und tief genug war, daß auf beiden Seiten des Heerdes ein Sitz angebracht werden konnte. Auf dem letzteren loderte kniſternd ein Haufe Reisholz und entlaubte Zweche, wodurch das ſonſt unbehagliche Ausſehen des Zimmers wieder gewann.
Ein Stickrahmen ſtand vor Frau von Linden⸗ berg, die eine jener end⸗ und zielloſen Arbeiten be⸗ gonnen hatte, aus denen zuletzt ein ganzes Staats⸗ zimmer mit Seſſeln, Sopha's, Tabourets und Fau⸗ teuils hervorgeht. Mit— Beginn unſerer Ge⸗ ſchichte war dieſe Arbeit begonnen und ſeitdem fort⸗ geführt worden und noch konnte Niemand berechnen, wann ſie vollendet ſeyn würde. Gleichwohl arbeitete die Baroneſſe daran fort und fand in dieſer koſt⸗ baren, aber ihrem vollen Werthe nach nicht zu wür⸗ digenden Arbeit ſtets Troſt und Linderung.
Lindenbergs ernſte Züge wurden immer nach⸗ denklicher, als er abwechslungsweiſe leſend und nach⸗ ſinnend daſaß, und Ella bemerkte zum erſtenmal, daß


