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ausdrücken konnte, als ſie weinend zuu den Füßen ihres Vaters niederſank.
„Meine Ahnungen haben ſich vollkommen be⸗ ſtätigt,“ bemerkte er, indem er ſie ſanft auf einen Stuhl an ſeiner Seite hob,„Albert hat es nicht für angemeſſen gehalten, von unſerem Falle Kenntniß zu nehmen, aber ſein Vater hat geſchrieben und die beabſichtigte Verbindung abgelehnt.“
Die Sprache, in der der Brief des Grafen ab⸗ gefaßt war, brachte, ſo wenig ſie geeignet war, ein gefoltertes Herz zu beruhigen, gleichwohl eine heil— ſame Wirkung hervor. Der ſtärkſte Gegner der Liebe iſt der Stolz. Hätte der ältere Roſenthal ein ver⸗ ſöhnendes Wort des Bedauerns, eine Sylbe, die eine freundliche Deutung zugelaſſen hätte, ausge⸗ drückt, ſo würde Ella immer noch eine leiſe Hoff⸗ nung auf künftige Einwilligung genährt haben; aber die ſtrenge, kalte und beſtimmte Verwerfung ihrer Hand, nicht gemildert durch jene beſänftigenden Phraſen von angeblicher Achtung, deren man ſich ſelbſt in den ſchmutzigſten Verhandlungen bedient, weckten ihr Selbſtgefühl; unwilliger Stolz, verletztes Zart⸗ gefühl kamen ihr zu Hülfe und unterſtützten aufs Kräf⸗ tigſte die Gründe ihres Vaters, daß ſie ſich willig in ihr Schickſal fügen müſſe.
„Ella,“ ſagte der Baron nach einer Pauſe, in


