Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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248 S⸗

ernſten Bitten Ihrer Freunde und künftigen Un⸗ terthanen zu erwägen.

O Gott! rief der Prinz,ich ſehe ihn, ge⸗ rade ſo, wie die Phantaſie mir ihn malte, ver⸗ bergen Sie es, nehmen Sie es mir aus den Augen! rief er, indem er ſein Geſicht mit den Händen bedeckte,ich kann dieſes lebloſe Ausſehen nicht ertragen, dieſe Marmorzüge, dieſe erſtarrte Geſtalt! Wer ſind Sie, Fremdling? rief er leidenſchaftlich, Freund oder Feind? Warum wollen Sie mich verſuchen? Noch einmal, Wer ſind Sie?

Der Sohn von Las Caſes, war die uner⸗ wartete Antwort, und als Florville dieſen wahren Namen ausſprach, ſank der Herzog ohnmächtig in ſeine Arme.

Zärtlich richtete der Chevalier die ſchmächtige Geſtalt auf, die beinahe leblos an ſeiner treuen Bruſt lag. Die weichen ſchönen Locken des zarten Jünglings berührten feine männlichere Wange, er drückte die ſeidenen Flechten an die ſeinigen mit jener begeiſterten Ergebenheit, die ſeine außerordent⸗ liche Unternehmung bezeichnete; aber als er die eiskalte Stirne mit Eſſenz einrieb, ſah und fühlte er, daß ſeine Sendung vereitelt, daß ſie nutzlos war.

Nach einer kurzen Pauſe kehrte Reichſtadt zum Selbſtbewußtſeyn zurück, und kämpfend mit ſtürmi⸗