Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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Ihre Worte athmen Aufrichtigkeit, ſie erfreuen mein Herz, ſie werfen eine ſchmeichelnde Täuſchung über meine einſame Stellung; aber nehmen Sie nicht die Verſicherungen meiner Dankbarkeit für die verlangte Einwilligung in Ihre verwegenen Hoff⸗ nungen. Ihre Worte haben einen unauslöſchlichen Eindruck auf mich gemacht; aber ich darf, ich will Sie nicht täuſchen. Bedenken Sie, daß der Sohn Bonapartes der Enkel Franzens und ein Unterthan von Oeſtreich iſt.

Florville erröthete lebhaft und ſchwieg einen Augenblick, dann fuhr er mit Nachdruck fort: Die Umſtände, auf welche Eure Hoheit an⸗ ſpielen, wurden ſtets von Denen beklagt, die Ihren Thron in den Herzen des franzöſiſchen Volks er⸗ richten wollen. Wollte Gott, Sie wären entſchie⸗ dener von jenem ſtürmiſchen Geiſte Napoleons be⸗ ſeelt! O, daß unſer jetziger Schmerz ſich in freu⸗ dige Erwartung verwandeln könnte! Denn Ihr Vater wird noch ebenſo ſtark betrauert, als hätte das ſchreckliche Unglück, das Frankreich in die Hände ſeiner Feinde verrieth, erſt geſtern ſtattgehabt. O, wie liebten wir den kühnen Geiſt, der uns be⸗ herrſchte, wie liebten wir den Krieger, der uns zu Kampf und Sieg führte, wie furchtlos gehorchten wir dem umfaſſenden Geiſte, der gegen die Intriken