Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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243 G⸗

Dies iſt nicht Alles, hören Sie mich, Sire! rief er, vor ſeinem aufgeregten Zuhörer ein Knie beugend, ich habe noch einen andern Auftrag zu vollziehen, einen Auftrag von höchſter Wichtigkeit für die Sache der Freiheit und des Ruhms. Aber ehe ich es wage, die Gelübde und Wünſche treuer Ergeben⸗ heit auszuſprechen kann ich durch Euerer Hoheit Erlaubniß dazu ermuthigt werden?

Ihre Sprache, ſo ſchwärmeriſch und außer⸗ ordentlich ſie klingt, iſt nicht unwillkommen. Sie haben ein Heer ſtürmiſcher Gefühle geweckt; Sie haben ein Intereſſe erregt, das ich bisher nicht fühlte; fahren Sie fort, ich bin nicht unaufmerk⸗ ſam! verſetzte der Herzog.

Ich bin hieher geſandt, die Herzen und Schwer⸗ ter eines treuen Volks zu den Füßen ihres erwählten Souveräns niederzulegen, rief der Fremdling.

Halten Sie! unterbrach ihn ſein königlicher Geſellſchafter,dieſe ſchmeichelhaften Beweiſe indi⸗ vidueller Anhänglichkeit ſind nutzlos; ich verdiene ſo enthuſiaſtiſche Ergebenheit nicht. Aber jene rüh⸗ rende Erinnerung an das Gedächtniß meines Vaters darf nicht mit Stillſchweigen übergangen werden. Empfangen Sie meinen wärmſten Dank, die Er⸗ kenntlichkeit des jungen Napoleon.

Der Reſt der alten Garde, die zahlreiche 16*