Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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düſtere Gewand des Grabes anlegen, und darf ich nie wieder blühen? Seltſame Gedanken drängen ſich in mir..... neunzehn Jahre gelebt nur neunzehn Jahre! Jung, zu jung, um zu ſterben! Neunzehn Jahre eines einſamen Daſeyns, durch keines Freundes fröhliche Geſellſchaft erheitert, durch keine Neigung geheiligt, durch kein Mitgefühl er⸗ quickkt..grauſam! grauſame Politik, die mich ge⸗ trennt hat von Allen, die mich geliebt und werth gehalten hätten! Mich dünkt, ich könnte glücklicher ſterben, wenn dieſes leidende Haupt an einer Mut⸗ terbruſt ruhte. Während der Jüngling alſo ſprach, erhob er ſeine thränenvollen Augen zu dem glänzen⸗ den Gewölbe des Himmels. Er ſtrahlte von dem prächtigen Diademe der Natur; Myriaden von Sternen ſchimmerten in glänzender Verſammlung. Weg mit den gelehrten Berechnungen der Aſtronomie rief Reichſtadt,laßt mich dieſe fernen geheimnißvollen Körper betrachten, deren ſchimmern⸗ den Glanz wir bewundern, aber nicht begreifen können; deren Daſeyn wir wiſſen, aber nicht zu erklären vermögen; deren übernatürlichen Einfluß auf die Schickſale der Menſchen man vermuthet, aber nicht beweiſen kann. Laßt mich jene funkeln⸗ den Edelſteine betrachten mit einem Gefühle, das von den abſtrakten Forſchungen der Viſeenſchaft